Munition im Meer

Öffentliche Abendveranstaltung im Rahmen des internationalen Symposiums

“Environmental Risks of Sea-dumped Munition“

am Donnerstag, 3. Mai um 18:00 Uhr

in der Landesvertretung Schleswig-Holstein

 

 

Rund 1.600.000 Tonnen alte Kampfmittel lagern nach Expertenschätzung am Grund der deutschen Meeresgewässer. Die gemeinsame Anstrengung und der Mut vieler Akteure haben dazu beigetragen, erkannte Gefahren rechtzeitig abzuwehren. Interessierte haben die Möglichkeit diese Akteure in Berlin treffen. Am 3. Mai 2018 stellen Experten in der Landesvertretung Schleswig-Holstein die Folgen dieses Problems und erste Ergebnisse, Konzepte und wirksame Maßnahmen zur Beseitigung von alter Munition aus dem Meer vor.

 

Begrüßung

Staatssekretär Ingbert Liebing, Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund

 

Einführung

Jens Sternheim, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein (MELUND)

 

Militärhistorische Rekonstruktion des Munitionsversenkungsgebietes Kolberger Heide

Uwe Wichert, MELUND und Blano Expertenkreis Munition im Meer

 

Gefährliches Erbe: Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee – Fakten, Folgen, Lösungsansätze

Kim Detloff, NABU Naturschutzbund

 

Über den Einsatz eines Luftblasenschleiers bei der Räumung von Altmunition

Edgar Schmidtke, Wehrtechnische Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen der Bundeswehr, Maritime Technologie und Forschung (WTD 71)

 

Umweltmonitoring von Munition im Meer

Prof. Dr. Jens Greinert, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

 

Diskussionsrunde mit Kim Detloff, NABU, Prof. Dr. Jens Greiner, GEOMAR, Prof. Dr. Edmund Maser, Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler der Universität Kiel und Jens Sternheim, MELUND

Moderation: Udo Biss, NDR

 

Eintritt frei. Anmeldung erbeten!

 

Experten schätzten im Jahr 2011, dass sich vor der deutschen Ostseeküste insgesamt rund 300.000 Tonnen, auf dem Grund der Nordsee bis zu 1,3 Millionen Tonnen alte Kampfmittel befinden. Und die Belastung endet nicht an den deutschen Grenzen, sondern sie betrifft auch Polen, Schweden, Finnland, die Baltischen Staaten und die Niederlande. Dies belegen auch erste Projektergebnisse: Nach Aufbau einer zuverlässigen Routine‐Analytik zur Detektion von Sprengstoffen und deren Abbauprodukten sowie von toxischen Metallen aus Zündern unter Verwendung der Miesmuschel als Bioindikator ist klar, das sich Sprengstoffe und deren Abbauprodukte in den Meeresorganismen anreichern. Der weitere Umgang mit dieser Erkenntnis bis hin zum umweltgerechten Entschärfen und Beseitigen von chemischer und konventioneller Munition stellt eine Riesenherausforderung für Politik, Behörden, Meeres- und Geschichtsforschung gleichermaßen dar. Und dennoch: Trotz der weiter ansteigenden Zahl von Munitionsfunden auf Offshore-Baustellen, an Stränden sowie im Rahmen von Grundnetzfischerei sind bisher glücklicherweise nur wenige Unfälle mit diesen gefährlichen Altlasten bekannt geworden. Auch internationale Projekte, die aus Mitteln der Europäischen Union und der NATO finanziert werden, tragen dazu bei systematische Instrumente zur Bewertung der erkannten Risiken zu entwickeln. Nähere Informationen zum Projekt Umweltmonitoring für die DElaboration von Munition im Meer (UDEMM) unter https://udemm.geomar.de/home.

Wir freuen uns, dass Sie sich für die folgende Veranstaltung anmelden möchten:

Munition im Meer

3. Mai 2018, 18:00 bis 19:30 Uhr

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