Gustav-Jenner-Lied-Soirée

Lieder von Gustav Jenner (1865-1920)  

nach Gedichten von Theodor Storm (1817-1888)

und Klaus Groth (1819-1899)

 

„Die Welt ist lauter Stille, nur mein Gedanke wacht“

 

Ulf Bästlein, Bariton

Charles Spencer, Klavier

Susanne Bienwald, Text

 

Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 19 Uhr,

Landesvertretung Schleswig-Holstein

 

Eintritt frei. Anmeldung erbeten

 

Wir laden Sie herzlich ein zu einer ebenso seltenen wie wunderbaren literarisch-musikalischen Soirée mit Lied-Kompositionen von Gustav Jenner.

 

Zwei der renommiertesten Musiker ihres Fachs - der Liedinterpret und  Gesangspädagoge Ulf Bästlein und der Liedbegleiter Charles Spencer – heben zum 200. Geburtstag des Dichters Klaus Groth 2019 und zum 100. Todestag des Komponisten Gustav Jenner 2020 für uns einen sehr besonderen musikalischen Schatz.

 

Die Lieder Gustav Jenners beeindruckten Zeitgenossen mit ihrer enormen Ausdruckskraft und ihrem ungewöhnlichen melodischen wie harmonischen Reichtum. Das Werk des auf Sylt geborenen Jenner, der als einziger Schüler von Johannes Brahms und Protégé von Klaus Groth zu Lebzeiten höchstes Ansehen genoss, geriet nach seinem Tod in Vergessenheit. Am 11. Dezember 2019 unternehmen es Ulf Bästlein und Charles Spencer gemeinsam mit der Hamburger Autorin Susanne Bienwald, uns sein Werk vorzustellen. Sie sind herzlich eingeladen!

 

Schon lange widmen sich der Husumer Ulf Bästlein und der aus Yorkshire (England)

stammende Charles Spencer seltenem Liedrepertoire. Im Jahr 2000 gründeten

sie in Husum das Festival „Liedkunst“ und setzen sich in diesem Rah-

men sehr erfolgreich für die Förderung des internationalen

Sängernachwuchses ein.

 

PROGRAMM

 

Text: Literarisch-musikalisches Quartett //

 

Acht Lieder von Klaus Groth, op. 2

Die Nacht mit ihrem Frieden / O Sonne, liebe Sonne / Der Frühling, der sich neu belaubt / Ich wandere einsam / Am schönen Ostseeufer / An meiner Seite saßest du / Der Wald ist kahl / Wo dein Fuß gegangen] //

 

Text: Nach Wien! //

 

Morgens (Storm) / Juli (Storm) / Lied des Harfenmädchens (1. Fassung 1885) (Storm) / Lied des Harfenmädchens (2. Fassung 1909) (Storm) / Verlass mich nicht (Op. 4,6) (Groth) / Waisenkind (Op. 1,3) (Storm) / Komm, sei nicht mürrisch (Groth) / Einen einzigen vollen Becher (Groth) //

 

Text: "Was meine innerste Natur ausmacht ..." //

 

Im Volkston 1: Als ich dich kaum geseh‘n (Storm) / Im Volkston 2: Einen Brief soll ich schreiben (Storm) / Elisabeth (Storm) / Dorf im Schnee (Groth) / Trost (Storm) / Duftet die Lindenblüt‘ (Groth) / Ein grünes Blatt (Storm) / Wir können auch die Trompete blasen (Storm) / Noch einmal (Storm)

 

MITWIRKENDE

 

Susanne Bienwald

seit 2001 freie Autorin, 2001 Innenansichten eines Außenseiters, Film für den SWR Baden-Baden, ein Porträt des Schriftstellers Hans Erich Nossack, 2002 Fernsehpreis der Landeshauptstadt München, LiteraVision, 2007 Hans Erich Nossack. Nachts auf der Lombardsbrücke, Hoffmann und Campe, Hamburg, 2008 Lauter zerrissene Verhältnisse. Friedrich Hebbel und Hamburg, Hoffmann und Campe, Hamburg.

2013 Da geht einer, eine Künstlernovelle. Neu aufgelegt im Verlag Expeditionen im Jahr 2016, 2016 Wittensee, Kadera Verlag, Norderstedt. 2017 Lektorat im Verlag Expeditionen, Hamburg, 2018 Neuauflage von Nachts auf der Lombardsbrücke, Verlag Expeditionen, Hamburg, Im Herbst 2018: "Ich, Mina aus der Gärtnerstraße" Ansichten eines klugen Hundes. Zahlreiche Lesungen in ganz Deutschland.

 

Ulf Bästlein

Zunächst Studium der Altphilologie und Germanistik (Staatsexamina und Promotion), dann Gesangsstudium in Freiburg (Konzertexamen mit Auszeichnung). Promotions-stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Beginn der Bühnenlaufbahn am Stadttheater Heidelberg. Seitdem Engagements u. a. in Augsburg, Hannover, Lübeck, Hamburg etc. Zahlreiche Preise (u. a. 2. Preis Deutscher Musikwettbewerb). Sang in vielen europäischen Ländern, China, den USA, der Türkei und ist häufiger Gast bei verschiedenen internationalen Musik-Festivals (u. a. Flandern-Musik-Festival (Belgien), Festival von Stresa (Italien), Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau-Musik-Festival, Styriarte (Österreich), Ludwigsburger Schlossfestspiele, Herrenchiemsee Festspiele. Liederabende mit Charles Spencer, Michael Gees, James Tocco, Julius Drake, Axel Bauni, Detlef Kraus und Sascha El Mouissi.

Viele CD-Aufnahmen: u. a. mit Heine-, Goethe-, Storm-, Hebbel-, Voß-, Trakl-, Leitner-und Geibel-Vertonungen. Winterreise, Dichterliebe, Weinlieder. Mitwirkung bei Oratorien- und Operneinspielungen u. a. für Sony Classical, CPO, Orfeo, Hänssler.

Professur an der Musikhochschule Lübeck und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. Z. Zt. außerdem Leiter der künstlerisch-wissenschaftlichen Doktoratsschule an der Musikuniversität Graz.

Leitet regelmäßig masterclasses in China, Russland, der Türkei und Italien.

2000: Gründung der „Liedkunst“ in Husum (Schleswig-Holstein, in  Zusammenarbeit mit dem Pianisten Charles Spencer). Im Rahmen dieses Liedfestivals: Nachwuchsförderung auf hohem Niveau (‚Meisterkurs’ und „Wettbewerb mit Preisverleihungen“), international wahrgenommene Konzerte

Herausgeber: Anselm-Hüttenbrenner-Lieder. Autor von Publikationen zum Deutschen Lied im frühen 19. Jahrhundert und zu künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung

Entwicklung neuer Konzertformate: literaturhistorisch-musikgeschichtliche Podiumsgespräche, Rezitation und Liedvortrag in Wechselwirkung.

 

 

Charles Spencer

Der Pianist Charles Spencer wurde in Yorkshire (England) geboren. Zunächst studierte er bei Max Pirani an der Royal Academy of Music in London und wurde in dieser Zeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet - darunter mit einem Stipendium, das ihm zu weiteren Studien in Wien bei Walter Fleischmann, Noel Flores und Robert Schollum verhalf. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Vlado Perlemutter und Geoffrey Parsons. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab und erhielt den Förderungspreis für künstlerische Leistungen der österreichischen Bundesregierung.

Charles Spencer ist heute einer der international meistgefragten Klavierbegleiter. Mehr als zwölf Jahre lang war er ständiger Pianist von Christa Ludwig. Außerdem arbeitet er mit Ulf Bästlein, Bernarda Fink, Gundula Janowitz, Vesselina Kasarova, Marjana Lipovšek, Jessye Norman, Deborah Polaski, Thomas Quasthoff, Ildikó Raimondi, Peter Schreier, John Shirley-Quirk und Deon van der Walt zusammen. Weitere Zusammenarbeit findet mit Elina Garanča, Petra Lang, Andreas Schmidt, Peter Seiffert, Petra-Maria Schnitzer und Iris Vermillion statt.

Konzerte mit diesen Künstlern führen Charles Spencer in die wichtigsten Zentren des internationalen Konzertlebens.

Charles Spencer hat zahlreiche Schallplatten aufgenommen - darunter Schubert-Lieder mit Gundula Janowitz und Thomas Quasthoff (u.a. Winterreise für BMG), Brahms-Lieder mit Marjana Lipovšek, Deborah Polaski, Deon van der Walt, Doris Soffel und Michael Volle sowie Recitals mit Maria Venuti und Deon van der Walt. Für seine Rossini-CD mit Cecilia Bartoli wurde er international ausgezeichnet; auch als Pianist von Christa Ludwigs „Farewell to Salzburg” und ihres Abschiedskonzertes im Großen Musikvereinssaal in Wien (veröffentlicht unter dem Titel „Tribute to Vienna”), erhielt er begehrte Schallplattenpreise.

Seit dem Wintersemester 1999/2000 ist Charles Spencer Professor für Liedinterpretation an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

 

 

 

Susanne Bienwald

seit 2001 freie Autorin, 2001 Innenansichten eines Außenseiters, Film für den SWR Baden-Baden, ein Porträt des Schriftstellers Hans Erich Nossack, 2002 Fernsehpreis der Landeshauptstadt München, LiteraVision, 2007 Hans Erich Nossack. Nachts auf der Lombardsbrücke, Hoffmann und Campe, Hamburg, 2008 Lauter zerrissene Verhältnisse. Friedrich Hebbel und Hamburg, Hoffmann und Campe, Hamburg.

2013 Da geht einer, eine Künstlernovelle. Neu aufgelegt im Verlag Expeditionen im Jahr 2016, 2016 Wittensee, Kadera Verlag, Norderstedt. 2017 Lektorat im Verlag Expeditionen, Hamburg, 2018 Neuauflage von Nachts auf der Lombardsbrücke, Verlag Expeditionen, Hamburg, Im Herbst 2018: "Ich, Mina aus der Gärtnerstraße" Ansichten eines klugen Hundes. Zahlreiche Lesungen in ganz Deutschland.

 

Ulf Bästlein

Zunächst Studium der Altphilologie und Germanistik (Staatsexamina und Promotion), dann Gesangsstudium in Freiburg (Konzertexamen mit Auszeichnung). Promotions-stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Beginn der Bühnenlaufbahn am Stadttheater Heidelberg. Seitdem Engagements u. a. in Augsburg, Hannover, Lübeck, Hamburg etc. Zahlreiche Preise (u. a. 2. Preis Deutscher Musikwettbewerb). Sang in vielen europäischen Ländern, China, den USA, der Türkei und ist häufiger Gast bei verschiedenen internationalen Musik-Festivals (u. a. Flandern-Musik-Festival (Belgien), Festival von Stresa (Italien), Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau-Musik-Festival, Styriarte (Österreich), Ludwigsburger Schlossfestspiele, Herrenchiemsee Festspiele. Liederabende mit Charles Spencer, Michael Gees, James Tocco, Julius Drake, Axel Bauni, Detlef Kraus und Sascha El Mouissi.

Viele CD-Aufnahmen: u. a. mit Heine-, Goethe-, Storm-, Hebbel-, Voß-, Trakl-, Leitner-und Geibel-Vertonungen. Winterreise, Dichterliebe, Weinlieder. Mitwirkung bei Oratorien- und Operneinspielungen u. a. für Sony Classical, CPO, Orfeo, Hänssler.

Professur an der Musikhochschule Lübeck und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. Z. Zt. außerdem Leiter der künstlerisch-wissenschaftlichen Doktoratsschule an der Musikuniversität Graz.

Leitet regelmäßig masterclasses in China, Russland, der Türkei und Italien.

2000: Gründung der „Liedkunst“ in Husum (Schleswig-Holstein, in  Zusammenarbeit mit dem Pianisten Charles Spencer). Im Rahmen dieses Liedfestivals: Nachwuchsförderung auf hohem Niveau (‚Meisterkurs’ und „Wettbewerb mit Preisverleihungen“), international wahrgenommene Konzerte

Herausgeber: Anselm-Hüttenbrenner-Lieder. Autor von Publikationen zum Deutschen Lied im frühen 19. Jahrhundert und zu künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung

Entwicklung neuer Konzertformate: literaturhistorisch-musikgeschichtliche Podiumsgespräche, Rezitation und Liedvortrag in Wechselwirkung.

 

 

Charles Spencer

Der Pianist Charles Spencer wurde in Yorkshire (England) geboren. Zunächst studierte er bei Max Pirani an der Royal Academy of Music in London und wurde in dieser Zeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet - darunter mit einem Stipendium, das ihm zu weiteren Studien in Wien bei Walter Fleischmann, Noel Flores und Robert Schollum verhalf. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Vlado Perlemutter und Geoffrey Parsons. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab und erhielt den Förderungspreis für künstlerische Leistungen der österreichischen Bundesregierung.

Charles Spencer ist heute einer der international meistgefragten Klavierbegleiter. Mehr als zwölf Jahre lang war er ständiger Pianist von Christa Ludwig. Außerdem arbeitet er mit Ulf Bästlein, Bernarda Fink, Gundula Janowitz, Vesselina Kasarova, Marjana Lipovšek, Jessye Norman, Deborah Polaski, Thomas Quasthoff, Ildikó Raimondi, Peter Schreier, John Shirley-Quirk und Deon van der Walt zusammen. Weitere Zusammenarbeit findet mit Elina Garanča, Petra Lang, Andreas Schmidt, Peter Seiffert, Petra-Maria Schnitzer und Iris Vermillion statt.

Konzerte mit diesen Künstlern führen Charles Spencer in die wichtigsten Zentren des internationalen Konzertlebens.

Charles Spencer hat zahlreiche Schallplatten aufgenommen - darunter Schubert-Lieder mit Gundula Janowitz und Thomas Quasthoff (u.a. Winterreise für BMG), Brahms-Lieder mit Marjana Lipovšek, Deborah Polaski, Deon van der Walt, Doris Soffel und Michael Volle sowie Recitals mit Maria Venuti und Deon van der Walt. Für seine Rossini-CD mit Cecilia Bartoli wurde er international ausgezeichnet; auch als Pianist von Christa Ludwigs „Farewell to Salzburg” und ihres Abschiedskonzertes im Großen Musikvereinssaal in Wien (veröffentlicht unter dem Titel „Tribute to Vienna”), erhielt er begehrte Schallplattenpreise.

Seit dem Wintersemester 1999/2000 ist Charles Spencer Professor für Liedinterpretation an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

 

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Gustav-Jenner-Lied-Soirée

11. Dezember 2019, 19:00 bis 21:00 Uhr

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